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Open Space

 

 

Communio-Organisationsentwicklung Organisation und Spirit

Die Konferenzmethode der Kaffeepausen

 

 

 

Open Space ist ein Großgruppenverfahren, das vom amerikanischen Unternehmensberater Harrison Owen entwickelt wurde. Er entwickelte einen Weg, um die Kreativität von Kaffeepausen zielführend einzusetzen. Das Verfahren eignet sich zur Ideenfindung, zur Mobilisierung von Menschen sowie zur Identifikation und Gründung von Initiativen. Es ist ein Instrument der Verknüpfung und Vernetzung von Menschen "in einem Raum".

 

Im Open Space treffen sich Menschen auf freiwilliger Basis, um zu einem vorher festgelegten Konferenzthema miteinander zu sprechen und zu arbeiten. Die Organisation der Konferenz ist dabei denkbar einfach. Nach der Eröffnung eines Marktplatzes der Themen durch die Moderation treten einzelne Teilnehmer in den "offenen Raum" und melden ihr Interesse an. Auf dieser Basis bilden sich Arbeitsgruppen, die nach einfachen Kommunikationsregeln vorgehen:

  • Es gilt das Gesetz der zwei Füße: Ich gehe dorthin, wohin mich mein Interesse zieht.
  • Jede/ jeder darf eine Hummel sein: Ich kann viele Gruppen besuchen.
  • Jede/ jeder darf ein Schmetterling sein: Ich kann dort bleiben, wo ich mich wohl fühle.

 

Die Dauer eines Open Space reicht von einem ½ Tag bis zu 5 Tagen. Teilnehmen können minimal 10 und max. bis zu 1000 Personen. Die Methode lässt sich sinnvoll mit anderen Methoden, zum Beispiel der Wertschätzenden Befragung, kombinieren oder durch Elemente der Strategieplanung ergänzen. Wie bei allen Großgruppenkonferenzen braucht es eine angemessene Vor- und Nachbereitung

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